Bisherige Projekte

Holz-Leichtbau-Profil

Der weltweite Rohstoffbedarf steigt permanent. Das führt zum einen dazu, dass die Resourcen immer knapper werden und zum anderen dazu, dass die Preise ständig steigen. Allein schon aus dem diesem Grunde aber auch nicht zuletzt aus dem immer wichtiger werdenden Streben nachhaltig zu wirtschaften, wird es immer wichtiger und auch wirtschaftlich interessanter nachwachsende Rohstoffe zu verwenden. Aus diesem Grunde entwickelte Tisora gemeinsam mit der TU Chemnitz und einem Partner aus der Holzindustrie ein Baukastensystem mit Leichtbauprofilen aus Holz und den dazugehörigen Verbindungselementen. Durch ganz spezielle Vorbehandlungs- und Verbindungstechniken konnten die Elemente trotz sparsamsten Rohstoffeinsatzes, zu sehr guten Festigkeitseigenschaften entwickelt werden. An vielen Stellen wo derzeit teure Aluprofile verbaut werden, können die neuen Holzprofile nicht nur einen Ersatz bieten, sondern sogar mit ganz neuen Eigenschaften aufwarten. So haben zum Beispiel die neuen Profile deutlich bessere Dämpfungseigenschaften. Sowohl Schall wie auch andere Schwingungen werden hervorragend reduziert.

Planbearbeitung ohne Rest im Zentrum

In der Endenbearbeitung stabförmiger rotationssymmetrischer Teile gibt es bei reiner Drehbearbeitung im Zenrum des Werkstücks immer einen kleinen Rest, der technologiebedingt entsteht, da die Schnittgeschwindigkeit gegen 0 geht. Weiterhin ist der Verschleiß der Werkzeuge durch diese ungünstigen Schnittverhältnisse deutlich erhöht. Der Gedanke war es deshalb, eine Endenbearbeitungsmaschine zu entwickeln, bei der o.g. Nachteile vermieden werden. Gemeinsam mit einem Partner aus dem Maschinenbau und einem Kunden der die Lösung dringend suchte, entwickelte Tisora eine Endenbearbeitungsmaschine bei der die Zerspanung über ganz spezielle Wirbelköpfe realisiert wurde.

Die Maschine bearbeitet die Enden von Fließpressrohlingen beidseitig gleichzeitig.

Bei einer Kapazität von 80 Teilen /min läuft die Maschine schon mehrere Jahre erfolgreich im 3-schichtigen Einsatz.

Krawatten-Nähautomat

Hochwertige Krawatten wurden früher nur von Hand genäht. Dazu sind allerdings Näherinnen mit einem sehr ausgeprägtem handwerklichen Geschick erforderlich und es ist eine Arbeit, die wegen der hohen erforderlichen Konzentration sehr anstrengend ist.

Es war deshalb das Ziel diesen Arbeitsgang zu automatisieren. Das allerdings unter der technologischen Maßgabe, dass sich das Produkt nicht von einem handgefertigten unterscheidet. Tisora entwickelte gemeinsam mit der TU – Chemnitz einen Krawatten-Nähautomaten mit speziellem patentierten Nähguthalter. Diese Entwicklung wurde ca. 50 x verkauft und ist weltweit erfolgreich im Einsatz.